Dudukspieler vor weltschönstem Berg

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(Das Duduk spielende Kind ist mein eigenes und hat zur Veröffentlichung seiner Fotografie im Internet sein Einverständnis erteilt. Hund und Berg wurden nicht befragt.)

 

Mit meinem Lieblingsfoto bedanke ich mich bei allen Teilnehmern meiner Verloserei zum Welttag des Buches– ich habe mich so gefreut!

Und gelost haben wir inzwischen auch!

Aus Gründen der Diskretion veröffentliche ich die Gewinner hier nur mit Vornamen, hoffe, die Bücher machen ein bisschen Spaß und bitte herzlich darum, mir per Mail eure Adressen und die Information, ob ich das Buch bekrickeln soll oder nicht, zu senden. Wenn ihr es verschenken wollt, schreibe ich auch gerne Widmungen für Tante Agathe o. ä.. Nur Zusätze wie „für Onkel Rüdiger, der so schön beim Tapezieren geholfen hat“  muss ich schuldig bleiben, denn bei mir war der Onkel nicht (darf gerne kommen!) und mein Haus ist immer noch untapeziert.

Gewonnen haben:

Kains Erben:

Helga & Kerstin

Als wir unsterblich waren:

Cindy & Markus

Im Tal der träumenden Götter:

Tanja

Bitte beachten: Sofort verschickt wird NUR das Buch von der Carmen. Meine sind noch nicht da, gehen aber sozusagen druckfrisch auf die Reise, sobald sie es hierher geschafft haben.

Noch einmal – vielen Dank euch allen! Es hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich’s unbedingt bald wieder machen möchte.

Alles Liebe.

Charlie & Carmen

P.S.: Nur weil uns so viele gemailt haben, sie wüssten nicht, wie man auf diesem Blog kommentiert, und weil wir uns so sehr über Kommentare freuen: Kommentieren kann man, indem man in der oberen Ecke des Postings auf eine kleine Sprechblase klickt.

Und last but not least geht ein fanfarenhafter Dank an die unbezahlbare (und leider auch unbezahlte) Administratorin dieses Blogs, der es – wie man sieht! – tatsächlich gelungen ist, einem an technischer Grenzdebilität leidenden Internet-Phobiker beizubringen, wie man Fotos in ein Posting einschließt. Wenn einer mich fragt – nobelpreisverdächtig!

Pour toi, Armenie

Mignons Lied

 

Nur wer die Sehnsucht kennt

Weiß, was ich leide!

Allein und abgetrennt

Von aller Freude,

Seh ich ans Firmament

Nach jener Seite.

Ach! der mich liebt und kennt,

Ist in der Weite.

Es schwindelt mir, es brennt

Mein Eingeweide.

Nur wer die Sehnsucht kennt

Weiß, was ich leide!

 

Goethe,

Ausgeborgt von Charlie Lyne.

 

Eigene Worte hab ich derzeit nicht und bitte dafür um Entschuldigung. Ich fühl‘ mich so still. Mir fehlt Yerevan, als wär’s meins. Mein Yerevan. Also sitz‘ ich hier, hasse meine Arbeit, liebe meinen Roman, den ich nicht schreiben kann, und vermisse eine Stadt wie einen Menschen. Für die hohen Feiertage, die wie immer kostbar waren, habe ich mir diesmal nur eines gewünscht: Dass wir hier drüben, wo’s gemütlich ist, verdammt nochmal die Augen offenhalten und auf Menschen überall da, wo’s das nicht ist, verdammt nochmal achten.

Pass auf dich auf, Yerevan.

Und weil mir derzeit sonst nichts einfällt, schick ich demnächst – so meine Administratorin mir hilft – etwas Schöneres als mein Gestammel.

Von Yerevan.

Und vom weltschönsten Berg.

 

Ich hoffe, alle Leser unseres Blogs hatten wundervolle Ostern.

Alles Liebe von Charlie&Carmen

P.S.: Ganz ganz herzlichen Dank für die vielen Mails und Comments zu meiner Buchverloseaktion. Ich habe mich so gefreut. Aus sehr persönlichen Gründen lose ich die Bücher nicht morgen, sondern am Donnerstag aus und freu mich darauf.

Buch-Verschenktag

Vor dem Blogschreiben habe ich mich gefürchtet. Nicht so sehr wie vor Twitter und Facebook, vor denen ich mich noch immer mit den wildesten Ausreden drücke, aber doch erheblich. Ich habe meine Parole – „Ich tue das nur für Hatti und Ararat“ – als Banner vor mir hergeschleppt und kam mir vor wie ein Held. Jetzt stelle ich höchst amüsiert fest, dass dieser Blog (dieses Blog? Ich weiß es immer noch nicht) zu den (wenigen) Dingen gehört, die ich in Yerevan vermissen werde. Weshalb ich jetzt schon beschlossen habe, von der in Stein gehauenen Regel ‚No Internet in Holy Week‘ abzuweichen und zumindest einen Wir-sind-wieder-da-Gruß zu platzieren. Das hier ist ja eigentlich gar kein Blog, oder? Es ist Ararats Progress Report.

Ararat geht’s trotz widrigster Umstände blendend, und da ich ihn in den Wochen, die noch ein bisschen widriger waren als diese, vielleicht aufgrund mangelnder Kraft in den Händen nicht mehr hätte festhalten können, möchte‘ ich mich gern bedanken. Günstig trifft sich, dass meine Freundin und Administratorin mir erzählt hat, zum Welttag des Buches würden Blogger  Bücher verschenken. Das möcht‘ ich auch machen! Lieber würde ich eine Kiste wundervoller Bücher kaufen, aber da ich auch weiterhin vergesse, mir einen Lottoschein zu besorgen, muss es leider billiger gehen, weshalb mir nur meine eigenen bleiben (was ein bisschen peinlich ist).  So here we go:

Am 2. Mai, sehr passend am Morgen nach dem Tag der Arbeit, erscheint mein neuer Roman „Als wir unsterblich waren“ unter meinem Pseudonym Charlotte Roth. Des Weiteren hat mich eine freundliche Leserin darauf aufmerksam gemacht (ich Tütli bekomme sowas ja immer nicht mit), dass im Mai außerdem die Taschenbuchausgabe meines historischen Romans „Kains Erben“ erscheint. Also habe ich zwei brandneue, druckfrische, und möchte gern je zwei davon verschenken (Nur Print! Um ebooks zu verschicken, bin ich leider zu doof, aber bis Ararat kommt, hab ich das gelernt, versprochen). Und da der ganze Aufriss hier eigentlich einem Buch (bzw. anderthalb Büchern) von der Carmen gilt, verdonnere ich die, auch noch eins rauszurücken, „Im Tal der träumenden Götter“, das andere hat sie nicht mehr.  Bedingungen gibt’s keine. Wenn jemand eins davon haben möchte, hinterlässt er bitte hier einen Comment oder schreibt mir eine Mail (charlie@charlotte-lyne.com) und lässt mich wissen, welches er gern hätte.  Nur eine Bitte hätte ich: Bücher möchten gelesen werden, deshalb bitte nur melden, wenn ihr Lust und Zeit habt, das Buch zu lesen, nicht, es unter irgendwelche ominösen Stapel zu schieben. Wenn ihr’s eurer Oma, eurem Schwippschwager, eurem Friseur schenken wollt, der’s gern lesen würde, ist das natürlich genauso gut.

Sollte es mehr Interessenten als Bücher geben (hach …), lasse ich meinen Sohn auslosen und gebe am Welttag des Buches die Sieger bekannt. Dann bitte beachten:  Bis die Bücher kommen, dauert’s noch ein bisschen, denn sie erscheinen ja erst im Mai und müssen dann zweimal mit Royal Mail (keine gute Nachricht …) hin und her. Eine Widmung reinschreiben kann ich gern, bin aber (wirklich!) nicht beleidigt, wenn ihr keine möchtet, um das Buch hinterher weiterzureichen.

Nur Lesen wäre schön. Darüber würden wir uns freuen.

Charlie&Carmen, Hatti & Ararat