Ende Kitsch, alles Kitsch?

Läge der Teufel im Detail, in der sprachlichen Gestaltung, wo ich ihn von je her suche, dann wäre es nicht so schwierig, ihn mit Stumpf und Stiel auszurupfen. Ich habe das jetzt bei der Twelfthnight gesehen: Die Substanz ist in Ordnung. Und stilistisch muss vor allem ausgedünnt werden, dafür könnte ich – wenn mir selbst die Fähigkeit fehlt – zur Not sogar einen Lektor nehmen. Damit habe ich nicht gesagt, eine Neigung zu stilistischen Kitsch-Entgleisungen sei unproblematisch. Das sehe ich nicht so, da ich das ja erlebe, dass meine Kitsch-Ergüsse die andere Seite einer sprachlichen Unfähigkeit ist: Dort, wo mir die Sprache splittert und entgleitet, weil ich ihr nicht gewachsen bin, muss der Kitschpott zum Überkleistern her. Das ist ein Problem und bleibt eines. Bei einem so fetten Buch wie Twelfthnight lässt es sich aber relativ leicht verringern, indem man jede Menge betroffene Szenen streicht oder erheblich verknappt, ohne dass in der Substanz etwas knirscht. Im Gegenteil.
Viel größer ist meine Angst, der Kitsch-Katalysator könnte tiefer sitzen – in der Dramaturgie. Und dass er da bei der Hatti sitzt, weiß ich, wenn ich ehrlich bin, selbst. Heute morgen beim Laufen war mir zum Haare-Ausreißen: Warum habe ich der Hatti dieses Ende geschrieben?
Ich mag solche Enden nicht. Ich habe mehreren meiner Bücher aus kommerziellen Gründen eins geschrieben, und dazu stehe ich. Materielle Zwänge sind materielle Zwänge, da lohnt kein Grübeln, nur Lottoscheinkaufen. Ich habe aber bei der Hatti gar nichts aus kommerziellen Gründen gemacht. Damit kann ich mich nicht rausreden. Ich kann auch nicht behaupten, ich hätte nicht gewusst, was ich da mache, denn dass man solchem Stoff kein solches Ende aufklatscht, habe ich eigentlich schon in Klassenstufe Elf gelernt (mindestens). Mit Kollegen diskutiert hab ich’s auch noch. Vom Aufschrei des medizinischen Berater-Teams ganz zu schweigen.
Mir ist das während des Wartens auf Nachrichten über den tragischen Flug MH 370 wiederum aufgefallen: Mit jedem Tag, der verstrich, versuchte man, mit der Himmelsmacht um ein schrumpfendes Stück Hoffnung zu feilschen: Lass das Flugzeug heil gefunden werden. Lass die Hälfte überlebt haben. Lass eine Arche mit zehn Überlebenden geborgen werden, mit fünf, mit dreien, mit einem einzigen! Dass am Ende der große schwarze Gong kommen würde, haben wir trotzdem gewusst.
Der geht nicht im Unterhaltungsroman. Und den möcht‘ ich im speziellen Fall auch nicht, den fände ich genauso falsch wie meine rosa Torte Moskau. Statt dieser zwei Extreme hat man – finde ich – zwei Möglichkeiten: Entweder man lässt eine Hauptfigur auf einer zerfetzten Tragfläche lebend aus dem Wasser fischen – dann muss man aber im Finalbild die Katastrophe noch einmal zeigen („A Night to Remember“ ist dafür ein gelungenes Beispiel, finde ich). Oder man benutzt das ,Die Karawane zieht weiter‘-Schema, das ich schöner finde. Dann gibt’s nur eins: Hauptfigur opfern. Franz Werfel macht das. Es ist ganz und gar richtig, es ist diese Art Ende, vor dem wir: Nein, schreien wollen, das wir aber hinnehmen und ganz knapp aushalten und das deshalb bei uns bleibt, wenn wir den großen schwarzen Gong erfolgreich verdrängt und die rosa Torte Moskau längst vergessen haben.
Warum habe ich das also so nicht geschrieben? Wenn ich mir jetzt selbst ins Ohr blasen will: „Weil ich nicht Franz Werfel bin“, höre ich mir nicht zu, weil das eine platte (und überstrapazierte) Ausrede ist. Ich bin nicht Franz Werfel, aber ich habe gewusst, wie mein Roman zu Ende gehen muss, auch schon bevor ich ‚Musa Dagh‘ gelesen habe, und ich habe nicht einmal versucht, es so zu machen. Obwohl ich ‚Die Karawane zieht weiter‘ liebe. Und Torte Moskau eklig finde.
Soll ich mich jetzt in der Luft zerreißen? Davon hätte ich wenig. Besser ich fasse mir ein Herz und gebe mir die richtige Antwort: Ich habe das gemacht, weil ich nicht wollte, dass die Geschichte an der Stelle überhaupt zu Ende ist.
Na bitte. So schwer war’s gar nicht, oder? Schön finde ich das nicht. Aber vertretbar, wenn ich mich jetzt nicht um das drücke, was es in Konsequenz bedeutet. Ich muss die Geschichte zu Ende erzählen. Richtig zu Ende. Die Karawane zieht weiter.
Dass damit mein Roman kitschfrei gerät, bleibt zu bezweifeln, aber das gibt mir nicht das Recht, ihm überhaupt nicht die Chance dazu zu lassen. Mir geht es jetzt besser. Ich kann wieder atmen, weil meine Langleitung sich schließlich bereitgefunden hat, sich zu erinnern, dass Kitsch nicht deshalb schlecht ist, weil uns das Lehrer Hempel in Klasse Neun mal so beigebracht hat, sondern weil er falsch ist. Weil er eine Geschichte falsch macht und ihr das Lebendige abdrückt. Das, was bei uns bleiben könnte und sogar (ein bisschen) gegen den großen schwarzen Gong anstinkt, weil wir’s glauben können.
Ganz nebenbei haben sich im Zuge dessen die Probleme mit den zwei Frauen und den zwei Antagonisten von selbst gelöst, und das ist auch nicht verwunderlich. Ich glaube, Du kannst mir jetzt wieder trauen, Ararat. Und mit mir ins Museum gehen.

Advertisements

E la solita storia …

Dieser Tage habe ich gehört, eine sehr bekannte, erfolgreiche Autorin habe gesagt, wer heute Schriftsteller (sic!) werden möchte, müsse wissen, dass das ein kränkender Beruf sei. Ich kann das jetzt nicht verifizieren, kenne auch die Autorin und ihre Texte nicht, und lasse das einfach mal so stehen.
Für mich stimmt das (auch wenn Schriftsteller nicht mein Beruf ist). Manchmal so, dass ich’s mit dem Rest vom Leben ausgleichen kann, und manchmal so, dass es mir den Atem nimmt. Dieses Jahr ist bisher entschlossen, sich als von der atemberaubenden Sorte zu erweisen, und ein bisschen gehe ich nach drei Monaten schon in die Knie. Aber man wird eben älter, und meine Knie waren zum Marathonlaufen schon immer besser geeignet als zum Schreiben. Gemein wird’s erst, wenn ich wieder mal aus meinem Wolkenkuckucksheim schrecke und bemerke, dass sämtliche Tiefschläge des Veröffentlichens – scheußliche Covers, schlechte Verkaufszahlen, Lektoratsprobleme, verschleppte Zahlungen, verlorene Rechte – mich nicht so sehr kränken wie ich mich selbst. Die schlimmste Kränkung, die, die mich lahmlegt, ist immer die Feststellung, dass auch der brandneue Roman wie seine Vorgänger an der einen Krankheit leidet, an der er nicht leiden sollte: Kitsch.
Mit ihren anderen Fehlern kann ich leben. Die zwicken, aber sie kränken nicht und sie legen mich nicht lahm. Wenn mir einer sagt, meine Bücher sind zu lang, muss ich lachen. Ja, das sind sie, sie hätten schlanke Selleriestangen werden sollen und sind fette Schinken geworden, aber sie sind ja auch von mir (Vegetarier …), und in dem vielen Gesabbel und den Erklärungen zum Kauf einer Bahnsteigkarte erkenne ich zwar nicht meine erfreulichste Seite, aber eine, die ich auch weiterhin wasche. Wenn mir einer sagt, meine Bücher sind düster, trifft mich das, weil ich das nicht bin und weil meine Bücher das nicht sein sollten, aber eigentlich mag ich „düster“ lieber als „rosig“. Es ist nicht verkaufsfördernd, aber es schlägt mir auch nicht auf den Magen.
Kitsch tut das. Kitsch ekelt mich. Kitsch stampft das, was ich mit meinen Geschichten möchte und mir für meine Figuren wünsche, kaputt. Kitsch treibt mich zur Verzweiflung, weil ich mich ihm gegenüber so hilflos fühle. Ich mag keinen lesen. Ich mag keinen schreiben. Wie kommt der dann in meine Geschichten?
Bis ein Roman veröffentlicht ist, betätige ich mich als Meister des Selbstbetrugs, wobei mich nach wie vor fasziniert, wie viel ich mir unbesehen glaube. Während der Überarbeitung fühle ich mich mit gefletschten Zähnen als gefährlicher Kitsch-Hunter, der eine Schmeißfliege nach der anderen platt klatscht und zudem ein Heer tapferer Testleser mit roten Kitschalarm-Leuchten um sich hat. Dann folgt das Lektorat. Wenn mir da noch was in die Finger kommt, rupf ich’s aus und reibe mir die Hände, aber sofort danach beginnt die Drei-Affen-Phase: Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Zu Deutsch: Ich tue so, als wüsste ich, dass DIESMAL alles in Ordnung ist mit meinem Text und rühre ihn nicht mehr an, damit ich nicht in Versuchung komme, zu bemerken, wie gewaltig ich mich gerade selbst zum Hansi mache.
Die Belege, die verschickt werden müssen, stopfe ich hastig in Umschläge. Die Kiste mit dem Rest kommt postwendend nach oben, ins Kramzimmer. (Ich lass die immer meinen Mann schleppen, damit mir kein Buch aus Versehen aufklappt …) Dann kommt die erste Rezension, meistens von irgendeinem reizenden Menschen, der irgendwo das reizende Wort „kitschfrei“ unterbringt. Das ist der Augenblick, in dem der Autor, wenn er einen Erbonkel hätte, eine Flasche Champagner kaufen gehen würde. Darauf folgen die Leserunden. Dazu muss das Buch aus der Kiste geholt und aufgeklappt werden, und zeitgleich betritt der erste, nichts Böses wollende Leser die Bühne, der amüsiert grinsend feststellt: „Mensch, Charlie, das ist ja – Kitsch!“ Und das ist der Moment, in dem der Autor, wenn er einen stabileren Magen hätte, eine Flasche Absinth kaufen gehen würde. Und das Buch aus dem Fenster feuern.
Weshalb passiert mir das? Ich unterrichte Creative Writing. Ich coache Romanautoren. Ich lektoriere Romane. Ich kann erklären, wie man einen Cliffhanger setzt und einem Antagonisten Kraft gibt, wie man einen Spannungsbogen straff zieht und einen Figurenpark auf handhabbare Größe reduziert. Aber ich weiß nicht, wie man eine Geschichte erzählt, ohne sie zu kränken, ohne sie mit künstlichen Aromastoffen zu vergiften, ohne ihr die Würde zu nehmen, indem man ihre schönen, klaren Fugen mit Schmalz zukleistert.
Mich macht das so traurig. Mir tut das für meine Geschichten so leid. Ich weiß keine Abhilfe. Selbst wenn ich – was ich sehr gern für meinen Roman tun möchte – Geld, das ich nicht habe, ausgebe, um ein Seminar oder einen Coach zu buchen – gibt es eins oder einen mit dem Motto „Kitsch vermeiden“? Ich habe keines gefunden, ich kenne in dem ganzen Haufen hilfsbereiter Kollegen, von denen ich schon so viel gelernt habe, keinen, der mir sagt: „Pass mal auf, jetzt erkläre ich dir mal, wie du das Schritt für Schritt üben kannst.“
Ich weiß noch, wie verzweifelt ich war, als ich das in Twelfthnight entdeckt habe, in meiner Twelfthnight, von der ich so sicher war, die hätte das nicht nötig. Damals wollte ich unbedingt eine Geschichte über Erasmus von Rotterdam schreiben, weil ich sicher war, da hätte ich das Problem dramaturgisch vermieden, weil die Mann-Frau-Story, bei der mir das immer passiert, nicht enthalten ist. Mich hat das damals keiner schreiben lassen. Und heute sitz‘ ich noch deutlich beknackter da, weil die Story, in die ich verliebt bin, DIE BEIDEN STORIES, IN DIE ICH VERLIEBT BIN, ohne Mann&Frau nicht funktionieren. Ist an der Stelle schon der Wurm drin? Ist der Abstand zwischen Autor und Sujet nicht groß genug? Aber die, wo der Abstand massig war, enthielten auch Kitsch. Nur hat’s mich da weniger gekratzt, weil’s mir nicht so sehr wie Verrat vorkam.
Ich finde Kitsch nicht hübsch. Ich finde Kitsch so unappetitlich wie Schmalz und Kohl und Torte Moskau. Vor allem (ich fürchte, darauf läuft’s bei mir derzeit immer hinaus) finde ich Kitsch so fürchterlich unerotisch. Ich kann doch verdammt nochmal einem Roman nicht einen so chicen Namen wie Ararat geben und ihm dann die Ritzen mit Blümchen-Klopapier vollstopfen!
Ararat, das darf uns nicht passieren. Ich sollte ganz furchtbar mutig sein und die Hatti anschauen, um endlich herauszufinden, warum mir das passiert. Aber ich bin gerade das Gegenteil von ganz furchtbar mutig. Ich fühl mich klein, ich hab Angst um Dich und ich verkriech mich jetzt und fahr‘ mit Dir ins Museum. Morgen, ja? Oder übermorgen. Oder dann, wenn ich den Coach entdeckt habe, der uns hilft und der das Anti-Kitsch- Programm für panische Möchtegern-Autoren erfunden hat.

Darf man Kitschromane schreiben, die 1938 spielen?

Natürlich darf man. Man darf ja auch Sülze, Eisbein und gekochten Kohl essen oder sich sein Essen aus Pulvern in bunten Tütchen zusammenrühren. Die Frage ist also eher: Muss man?

Vorab: Ich weiß keine Antwort. Ich will das nicht essen, das weiß ich. Nicht weil es geschmacklos, stillos oder ethisch fraglich sein könnte. Sondern weil’s mir nicht schmeckt.

Wenn mich ein Kitschroman – 1938 oder sonstwann – im Genick packen könnte, würde ich mir hemmungslos einen kaufen. Aber das kann er nicht. Ich kann in La Boheme weinen. Aber nicht über „Er küsste sie zärtlich und voll Verlangen“. Darüber kann ich, wenn’s harmlos ist, ein bisschen lachen. Wenn nicht, ekelt’s mich. So wie Sülze, Eisbein und gekochter Kohl (Tütenpulver nicht. Das ist ja trocken). Einmal hab ich ein Buch mit spitzen Fingern zur Tür hinaus und in meine Recycling-Tonne getragen, weil ich den Kohlgeruch in meinem Haus nicht haben konnte. Mein Mann hat sich totgelacht. Er nennt das Kitschhysterie.

An dem Punkt würde ich mich als Leser meiner eigenen Bücher fragen, wieso der Anti-Kitsch-Sensor eigentlich bei denen nicht ausschlägt. Wieso aus denen so viel Sülze, Kohl und Eisbein ungehindert in die Umwelt sickert. Über die Frage habe ich jahrelang nachgedacht und finde, es gibt eine einfache Antwort: Weil ich nicht das lese, was ich da aufs Papier gekitscht habe, sondern das, was vorher klar und scharf und trocken in meinem Kopf war.

Nun tut das ja keinem weh. Oder nur Kitschhysterikern und die können die Bücher mit spitzen Fingern  in ihre Abfalltonnen tragen, no problem.

Aber 1938?

Ich wollte das nie. Ich will keinen Kitschroman, der 1938 spielt, lesen, und ich wollte auch nie einen schreiben. Es gab aber eine Zeit (und früher hatten wir noch nen Kaiser), da habe ich mich gefragt, worüber ich eigentlich sonst schreiben sollte. Als ich achtzehn war, war ich überzeugt, ich würde nur warten und üben, bis ich die Kraft und die Stimme hätte, um einen Roman zu schreiben, der 1938 spielt. Mit achtundzwanzig dachte ich das – gegen Ungeduld kämpfend – noch immer. Mit achtunddreißig habe ich extrem langsam angefangen, zu begreifen, dass Üben und Warten aus Kohl keinen Rhododendron machen. Und dass ich anderes schreiben muss, wenn ich mit dem Schreiben nicht aufhören kann. Etwas, das keinem wehtut.

Jetzt bin ich achtundvierzig, habe eine ganze Menge Romane, die nicht wehtun, geschrieben, und nicke an den meisten Tagen mit dem Kopf. Manchmal kratze ich noch wie ein Trotzkind da, wo’s wehtut, am Schorf, aber meistens halte ich die Hände still und bin ein Schuster, der bei seinem Leisten bleibt. Dass der Carmen im letzten Jahr ein Roman zugeflogen ist, der Hattuša heißt, war von mir nicht geplant. Auch nicht gewollt. Als ich entdeckt habe, was mit der Hattuša los ist, hab ich der Carmen gesagt, dass wir das nicht schreiben dürfen. Dass wir die Kraft und die Stimme nicht haben, nur Sülze und Kohl. Aber da war Hattuša schon da. Und außerdem hab ich ja die Carmen, damit ich eine hab, die nicht auf mich hört.

Hab ich das wissen können, hätt‘ ich das wissen müssen, dass sowas sich auch in dreißig Jahren nicht totläuft? Dass ich mich, seit wir Hattuša haben, fühle, als stünde ich endlich vor meiner eigenen Tür? Den Schlüssel hab ich auch. Wer A sagt, muss auch B sagen. Zu Weihnachten, im Flugzeug, hab ich meinen Mann gefragt: Was ist 31 plus 7? Er hat’s gewusst, und um das Ergebnis komme ich, glaube ich, nicht herum. Um das, was wehtut.

Nein, ich finde nicht, dass man Kitschromane schreiben soll, die 1938 spielen (und nur um das trotz meiner Um-den-Brei-Rederei klarzustellen: Das gilt für die 1931 spielende Hattuša genauso wie für Ararat). Ich will keinen lesen. Aber ich schreib einen. Ich entschuldige das nicht. Ich weiß keine Rechtfertigung.  Ich sag’s nur. Mein Roman Ararat ist klar und scharf und trocken in meinem Kopf. Das bewahrt mich nicht vor Kohl und Sülze. Ich hab Angst. Mir fehlen Kraft und Stimme. Ich hab den Schlüssel und den Fuß in meiner Tür.