Statt meiner Dankesrede als Tennisstar …

Ob das die schönste Woche in meinem Leben ist, hat mich gestern jemand gefragt. Nein, die ist es natürlich nicht, denn ich habe ja einen Mann geheiratet, Kinder geboren und einen Enkel geschenkt bekommen. Und war in Yerevan. Aber davon abgesehen – ja. Das hier ist die schönste Woche in meinem Leben als Geschichtenerzähler, und das verdanke ich denen, um die’s geht. Den Leuten, die mein Buch lesen und mir davon erzählen. Dass Leute es kaufen, ist wundervoll. Dass es sich eventuell (!) finanziell rentieren könnte, ist eine phantastische Vorstellung, wir sind ein großer Haufen, der ständig aus dem letzten Loch pfeift, und Geld bedeutet Zeit (und Yerevan). Aber dass Leute es LESEN, ist das schönste. Dass sie sich bei mir melden, mit mir flirten, mir erzählen, wie es ihnen mit dem Buch ergangen ist – das ist unübertrefflich und borgt uns, Ararat und mir, ein Paar Flügel. Und weil das so schön ist und wir dafür so dankbar sind, haben Ararat und ich beschlossen: Jedes Mal, wenn wir zwei uns einen traumhaften Tag im Museum stehlen, bringen wir von jetzt an euch etwas mit. Ein Stück Vergangenheit, das wir lieben, und ein Stück Text, das dazu passt und das wir auch lieben. In der Hoffnung, dass sich der eine oder andere daran freut. Und da wir gestern einen unserer Museums-Traumtage hatten, geht es heute – gleich – los …

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