GHOSTING, LEKTORAT UND ÜBERSETZUNG

In eigener Sache und aus vielfach gegebenem Anlass.

Da sich in letzter Zeit entsprechende Anfragen häufen und es immer unangenehm ist, negative Antworten zu schreiben, möchte ich hier einmal freundlich darauf hinweisen: Ja, ich lebe in der Hauptsache vom Übersetzen, Ghosten und Lektorieren von Texten und übernehme solche Aufträge sehr gern, sofern ich Kapazitäten habe und für die Textart kompetent bin. Ich arbeite jedoch grundsätzlich NICHT auf Tantiemenbasis, sondern ausschließlich zu einem individuell verhandelten Festpreis (Als Ausnahmen sind natürlich Tandembildungen mit Kollegen möglich). Und nein, ich kann leider auch keinen Kollegen empfehlen, da ich niemanden kenne, der  auf Tantiemenbasis Privatkunden annimmt. Das tut mir sehr leid, ich weiß selbst, dass diese Leistungen für Autoren praktisch nicht zu bezahlen sind, aber leider geht es Lektoren, Übersetzern und Ghostern nur selten anders: Für ein ungesichertes Honorar zu arbeiten, ist für die meisten von uns nichts, das wir uns im Entferntesten leisten könnten. Herzlichen Dank für Euer Verständnis.

2 thoughts on “GHOSTING, LEKTORAT UND ÜBERSETZUNG

  1. Hallo Charlie. Hast du eine Webseite, wo du deine Lektoratsdienste anbietest? Ich suche momentan noch einem Lektor für das nächste Buch – das ist erst in ein paar Monaten aktuell, aber immerhin halte ich die Augen offen. Bisher kann ich nur sehen, dass man entweder einen Preis pro Seite vereinbart oder aber einen Stundenlohn. Und ich sehe das so wie du: Arbeit muss bezahlt werden! Dann darf ich auch ordentliche Arbeit erwarten!

  2. Liebe Eva Maria,
    vielen Dank fuer Dein Verstaendnis. In letzter Zeit bekomme ich immer wieder derlei Anfragen, und es tut mir leid, da jeweils enttaeuschende Antworten zu schreiben. Es ist offenbar nicht weitverbretet bekannt, wie Lektoren/Uebersetzer/Ghoster ihre Arbeit berechnen.
    Ich habe keine Website, auf der ich solche Leistungen anbiete, weil ich bisher keine Akquise ueber das Net gemacht habe, aber wenn meine Site endlich ueberholt wird, nehme ich das mit auf (man muesste nur mal Zeit finden …). Die ueberwaeltigende Mehrheit meiner Auftraege wird nach Seiten bezahlt. Ich habe aber auch schon mit Kunden Festpreise ausgehandelt – vor allem beim Ghosting kann das sinnvoll sein.
    Nach Stunden berechne ich nur die Leistungen fuer meine Coaching-Kunden – habe da aber auch schon Festpreise vereinbart.

    Dass ein Lektorat fuer einen Autor, der das gesamte Projekt selbst finanziert, kaum erschwinglich ist und sich haeufig nicht amortisiert, ist eine bloede Sache – ich verstehe jeden Autor, der da nach einem Ausweg sucht. Aber ein Lektorat kostet eben etliche Stunden qualifizerter, konzentrierter Arbeit – das macht einem genauso wenig jemand umsonst, wie einem jemand ohne Vorkasse die Klospuelung repariert …

    Dir einen schoenen Abend!
    Bei Euch ist es sicher noch ein bisschen kaelter als hier …

    Alles Liebe von Charlie

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