Ararat, Yerevan und ich

Das sind wir.

Ararat, Yerevan und ich.

Yerevan ist von Erebuni ausgesehen, Ararat ist der kleine auf meinem Schoss, und ich bin der, der glücklich ist.

Ich wünsche denen, die hier vorbeikommen, dass sie heute glücklich sind.

Charlie&Ararat mit der Werbung:

 

„Was machen Sie da im Dunkeln?“

„Nichts.“

„Was heißt nichts, für Menschen wie mich übersetzt?“

„Auf meinem Papier herumkritzeln.“

„Zeichnen? Aber Sie haben doch hier überhaupt kein Licht!“

Er überlegte. Sträubte sich. „Ich versuche, welches im Kopf zu haben.“

„Was meinen Sie damit?“, fragte sie und erschrak, als sie die Antwort ahnte.

„Erinnerung“, sagte er.

In der Nacht, wenn sie von ihrem Weinen erwachte, saß er an ihrer Seite. Im Licht der Taschenlampe waren seine Augen weit. Als er sah, dass sie wach war, wandte er ihr sein Gesicht zu. Er berührte sie nicht, aber sein Blick war bei ihr, sein Mitgefühl und seine Traurigkeit.

Sie weinte. „Es ist so schlimm“, sagte sie. „Es hört nicht auf, ich weiß nicht, wie ich damit leben soll.“

„Ich auch nicht“, sagte er. “Aber es geht. Wir leben trotzdem, Eva.“

„Warum?“

„Weil die anderen tot sind und nicht sterben wollten.“

Araratyeriandi

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